Zonta ist mit mehr als 32.000 Mitgliedern in über 69 Ländern aktiv. Die Organisation verbindet eine Vielfalt von Mitgliedern, hauptsächlich Frauen, die mit ihren unterschiedlichen Biografien für ein gemeinsames Ziel arbeiten: den gesetzlichen, beruflichen, politischen und wirtschaftlichen Status der Frauen weltweit zu verbessern. Zonta ist ein internationaler Service-Club, überparteilich und überkonfessionell. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine verantwortliche Position im beruflichen Leben. Jedes Mitglied bringt sich mit den eigenen Fähigkeiten in die unterschiedlichen Service-Programme ein, um Frauen in Bildung und Gesundheit, in wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereichen zu helfen. Zonta hat drei internationale Service-Projekte und eine Vielzahl bedeutender Stipendien, die durch 1.250 Clubs weltweit finanziert werden. Diese Projekte und Stipendien fördern Frauen und Kinder besonders durch die Organisation von Bildungsmöglichkeiten. Jeder Club hat zusätzlich ein eigenes Projekt. Zonta ist eine Nichtregierungs-Organisation (NGO) und mit beratender Stimme im Wirtschafts- und Sozialausschuss der UN. Zonta hat Beobachter bei den UN, bei UNESCO, UNICEF, ILO (Internationale Arbeiter Organisation) und beim Europarat. Zonta International hat Repräsentanten in Genf, New York, Paris und Wien. Zonta International unterstützt die Ratifizierung der UN-Konventionen zur Bekämpfung aller Formen der Diskriminierung gegen Frauen (CEDAW). Zonta International steht für das Prinzip "Frauenrechte sind Menschenrechte". Mitgliedschaft bei Zonta bedeutet nicht nur, sich für die Verbesserung der Stellung der Frau einzusetzen, sondern auch Freude und Freundschaft mit gleichgesinnten Frauen. Klicken
Sie hier für die Organisation von Zonta International Geschichte
Kurzer geschichtlicher Rückblick über Zonta Zonta International wurde am 8.11.1919 in Buffalo im Staat New York durch Mary E. Jenkins, Herausgeberin von "Herald of Syracus" gegründet. Sie führte Frauen zusammen, die während des 1. Weltkrieges in bedeutenden Positionen tätig waren. Durch ihre Berufstätigkeit erweiterten sie ihre Kenntnisse über soziale Gesetze und Ethik. Sie wurden von den Männer-Clubs (Rotary und Kiwanis), die gerade gegründet waren, inspiriert und unterstützen durch ihre Aktionen die Frauen.
Die Gouverneure der 30 Distrikte sind das Bindeglied zwischen den Clubs, den Distrikten und dem internationalen Vorstand. Sitz von Zonta International
ist Chicago. Die Zentralverwaltung wird von einer Geschäftsführerin,
unterstützt von 17 Mitarbeiterinnen, geleitet. Der internationale Vorstand 2002-2004 setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: The International
Board 2004-2006 is composed of the following members: Vereinte Nationen Das Zonta-UN-Komitee besteht - ist aber nicht darauf begrenzt - aus Vertretern bei den verschiedenen Sitzen der Vereinten Nationen. Es verbreitet und erhält zweckdienliche Informationen und fördert Verbindungen zwischen den Vereinten Nationen, seinen Vertretungen und Zonta International. Vorsitzende des Zonta-Un-Komitees ist Jackie Shapiro. Zonta entsendet während der laufenden 2-jährigen Periode 11 UN-Vertreterinnen und eine Beraterin Zusätzlich schickt Zonta Vertreterinnen zu Wirtschaftskommissionen in verschiedenen Gebieten. Zonta hat Vorschläge für die Treffen der Expertengruppen der UN gemacht, so für das kürzlich stattgefundene Treffen über die Förderung der Interessen von Frauen für die Bereiche Wirtschaft und Sozialrecht in Turku/Finnland. Das internationale
Zonta-UN-Komitee berichtet durch die Vorsitzende an Zonta International
und die Ausschüsse und gibt Empfehlungen für Aktionen.
Europa - UN-Subkomitee
Das Subkomitee setzt Schwerpunkte auf:
Karin Nordmeyer wird Zonta beim Europarat vertreten und im Jahr 2002 ein 2. europäisches Zonta-Seminar organisieren.
Zonta International will dazu beitragen, dass in unserer Welt Menschenrechte und Freiheit für alle Frauen gelten und sie nicht wegen ihres Geschlechtes bei politischen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen und rechtlichen Themen sowie in der Bildung benachteiligt werden. Für das jetzige Biennium will Zonta nachdrücklich 3 spezielle Themen behandeln. Zonta International möchte
Themen und Ziele des Bienniums Schwerpunkte unserer Arbeit
Verbindung von Service
Zonta International Service-Programme
Menschenhandel ist in den letzten Jahren immer mehr ein einträgliches "Geschäft" geworden. In den Nachkriegs-Jahren hat der Handel mit Frauen und Mädchen zum sexuellen Missbrauch mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen für Frauen, ihre Familien und den Staat Bosnien-Herzegowine beträchtliche Ausmaße angenommen. Im Jahr 2000 hat die internationale Polizei-Schutztruppe in Bosnien-Herzegowina geschätzt, dass mehr als 10.000 Personen Opfer des Menschenhandels wurden. Örtliche Frauengruppen schätzen, dass mehr als 95 % der Opfer Frauen sind. Die staatlichen Programme und Projekte sollen die bosnischen Frauen stärken und bei Kampagnen zur Verhütung von Menschenhandel zum sexuellen Missbrauch von Frauen und Mädchen unterstützen. Die Programme wenden sich gleichzeitig zur örtlichen Prävention an Jugendliche, Familien, Schulen, Polizei und die öffentliche Verwaltung (örtliche und internationale Polizei, Militär, Justiz und Gesundheitswesen), um mit neuen Strategien den Menschenhandel durch Gesetz zu stoppen. Es ist bedeutend, dass dies das erste Programm im früheren Jugoslawien ist, die Probleme des Menschenhandels durch örtliche NGO's, die mit der Regierung und internationalen Institutionen kooperieren, anzusprechen. Es beinhaltet größte örtliche Betroffenheit von Gesundheitsdiensten, Polizei, Lehrern, Kulturschaffenden, religiösen Führern und Jugendgruppen.
Als Ergebnis des besonderen Interesse von Zontians, den Frauen Afghanistans zu helfen, wurde ein zusätzliches internationales Service-Projekt vom Vorstand Zonta-International ausgesucht und vom Zonta International Fund bewilligt. Es dient dazu, die Situation in Afghanistan so schnell wie möglich zu stabilisieren. Dieses Projekt wird Schwerpunkt eines Langzeitprogramms sein, das Leben der Frauen in Afghanistan zu verbessern, vorzugsweise in den ländlichen Regionen. Zonta hat über 30 Jahre mit UNICEF, UNIFEM und UNESCO zusammen gearbeitet. Die Erziehung der
vom Glück nicht Begünstigten ist das Ziel unserer Aktivitäten
in Zusammenarbeit mit UNIFEM und UNICEF in den Entwicklungsländern. Zonta hat über 30 Jahre mit UNICEF, UNIFEM und UNESCO zusammen gearbeitet. Die Erziehung der vom Glück nicht Begünstigten ist das Ziel unserer Aktivitäten in Zusammenarbeit mit UNIFEM und UNICEF in den Entwicklungsländern.
Finanzen Alle Verwaltungs- und Organisationskosten werden ausschließlich aus Mitgliederbeiträgen finanziert.
Zonta International veröffentlicht vierteljährlich |